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Reisebericht Minsk, 15.-19.09.2018
#1
Der Untertitel dieses Off-Topic-Forums lautet ja "Forum für alle anderen Themen - auch wenn sie mit London nichts zu tun haben" - dann soll das mal so sein.
Zumal, wenn man von dem Wort London, das L und das o am Anfang durch M und i ersetzt und das d und das o durch s und k und dann noch das n am Ende streicht, das Wort Minsk entsteht... Dizzy

Ich kopiere die Texte (inkl. Tippfehler) von meiner HP hier her, ist einfacher:

Minsk, 15.-19.09.2018: Tag 1 (15.09.)
Kaum eine Reise hat mit so vielen Problemen begonnen, wie diese:
erst verdrehte Miles&More meine Vornamen beim buchen, dann sah ich kurz vor Reisebeginn, das die Visafreie Aufenthaltsdauer inzwischen von 5 auf 30 angehoben war, was mich einerseits geärgert hat, weil ich nur die 5 Tage gebucht habe, andererseits wars aber auch gut, dass ich damals wegen 2 Tagen länger kein Visum für 60/70€ beantragt hatte, das wäre jetzt hinfällig.
Dann fiel mir eine Woche vorher auf, dass die Bescheinigung der ADAC Auslandskrankenversicherung inzwischen abgelaufen war, weil ich die noch im vorhergehenden Versicherungsjahr beantragt hatte und das war am 30.06 ausgelaufen. Also musste ich die nochmal neu anfordern.
Der Hammer kam dann aber am Tag vor Abflug: als ich einchecken wollte sah ich, dass ich darauf hingewiesen wurde, dass einer meiner Flüge annulliert wurde und zwar der Rückflug. Panisch griff ich zum Telefonhörer und rief umgehend bei LH an, wo man sich dann wunderte, dass ich nicht benachrichtigt wurde. Mit dem netten Herrn buchte ich meinen Rückflug dann auf Austria um, so dass ich auf dem Rückweg in Wien umsteigen muss.
Aufgrund der Umbuchung hätte es jetzt sogar die Möglichkeit geben, erst am 21.09. zurück zu fliegen, also 2 Tage dran zu hängen, aber auf der neuen ADAC Bescheinigung stand jetzt dummerweise der Reisezeitraum. Ich hätte also dort einen neuen Bescheid anfragen müssen und hoffen, dass sie mir das per Mail schicken können. Das war mir zu unsicher, also bliebs beim Rückflug am geplanten Tag, aber halt über Wien.
Ach ja, wenige Tage vorher sah ich, dass In Extremo am 21.09. in Minsk spielen (sollten), hätte ich das auch früher gewusst, hätte ich meinen Aufenthalt definitiv über den Tag gelegt. Aber das Konzert musste, genau wie die restl. Osteuropa Konzerte, aufgrund einer Verletzung von Basti – zu meinem Glück- abgesagt werden.
Das war im Vorfeld – da ahnte ich den Verlauf des Rückreisetags noch nicht…
Die Anreise zum Flughafen in aller Herrgottsfrühe verlief dann problemlos, die Bahn war relativ gut in der Zeit (ein paar Minuten Verspätung hatte sie bis Ffm dann doch) und am Flughafen ging auch alles glatt.
Der Flug war bis auf 1-2 Minuten Turbulenzen ziemlich ruhig, allerdings sank meine Laune, als der Kapitän für Minsk von anhaltendem Regen sprach.
Da sich der Abflug im Frankfurt aufgrund eines nicht erschienenen Passagiers, dessen Gepäck wieder ausgeräumt werden musste, verzögert hatte, kamen wir natürlich auch zu spät in Minsk an (knapp 25min später). An der Grenzkontrolle war sich die Dame am Schalter glaub nicht so sicher, ob ich das in meinem Pass bin (dort habe ich gefärbte dunkelrote Haare, jetzt naturgrau und auch eine völlig andere Geischtsform) und so musterte sie mich ziemlich lange und fragte mich alles (Name, Geburtsdatum und Ort) ab. Nach der Auslandskrankenversicherungsbescheinigung fragte sie tatsächlich, aber den Tagesgeldbetrag, den man lt. Einreisebstimmungen nachweisen muss, ignorierte sie.
Vorm Tor wartete dann schon mein Taxifahrer mit meinem Namensschild, der mich dann zum Hotel brachte und mit dem ich auch gleich die Rückfahrt ausmachte.
Nachdem ich dann eingecheckt und mein Zimmer bezogen hatte, ruhte ich noch etwas aus in der Hoffnung, dass sich der Regen legt. Da das aber nicht geschah, musste ich die Erstbesichtigung der Stadt zähneknirschend im Regen machen.
An der ersten Straßenecke angekommen, hörte ich irgendwo eine Veranstaltung, das schien von links zu kommen, da ich aber zuerst einen Geldautomaten oder eine Wechselstube aufsuchen musste, bog ich nach rechts ab, weil ich dort mehr Geschäftsschilder sah (von denen ich keins lesen konnte).
Nachdem ich im Kaufhaus GUM eine gefunden hatte und auch dem Dinamo Stadion einen Besuch abgestattet hatte (es lag plötzlich vor mir  ), orientierte ich mich in Richtung der vorher gehörten Veranstaltung. Als ich näher kam, hörte ich Motorsportgeräusche. Ein Rennen? Der große Preis von Minsk? Als ich noch näher kam, sah ich „DTM“ Autos die Straße entlang heizen und kurz darauf Motorräder, die die Reifen qualmen liesen.
Ich schaute dem gerade zu Ende gegangen Treiben noch etwas zu und ging dann zu dem Festbereich, der nebenan aufgebaut war. Die Veranstaltung war eine Harley Davidson „Messe“, mit Verkaufsständen, Motorradrennen im Käfig, Hüpfburgen, etc. und einer Bühne, auf der gerade eine Band Soundcheck machte. Ich ahnte, wer sich da einspielt…
Denn schon am Flughafen in Frankfurt fielen mir ein paar „Metalheads“ auf. Ich ging davon aus, dass die zu nem Konzert fliegen und googelte, welches das denn sein könnte, dann hätte ich ja noch nen Programmpunkt. Aber ich fand nix. Am Gepäckband in Minsk nahmen die Typen dann Instrumente entgegen; also fuhren die nicht zu ner Band, sondern sie sind ne Band. Aber wer?
Aus irgendeinem Grund kam mir „Bonfire“ in den Sinn, denn irgendwo sah ich den Schriftzug an ihnen, da sie aber auch Shirts bzw. ne Tasche von ner anderen Band trugen, war ich mir nicht so sicher. Als der Moderator während dem Soundcheck irgendwas russisches erzählte, verstand ich ein einziges Wort: Bonfire! Also doch.
Ich schlenderte noch ein wenig übers Gelände (es hatte inzwischen aufgehört zu regnen), bevor ich wieder zur Bühne ging und wartete bis zum Ende des Soundchecks. Da rief der Sänger den Anwesenden ein „see you at 8 o‘clock“ zu.
Es war gerade 18h, also noch etwas zu früh. Also ging ich nochmal zu Hotel zurück, „chillte“ nochmal kurz und tauschte den Rucksack gegen die Umhängetasche und machte mich wieder auf den Weg.
Dieser war kürzer als ich dachte und so stand ich um 19h schon wieder vor der Bühne, wo eine andere Band gerade im Begriff war, anzufangen. „Nuteki“ schimpfte, äh, nannte die sich. Ich überlegte während deren ganzer Stunde Spielzeit, die erstaunlich schnell vorbei ging, welche Musikrichtung das denn ist und mit welcher Band man sie vergleichen könne – ohne die andere Band zu beleidigen. Mir fiel Linkin Park ein, aber das hätten diese nicht verdient (egal, was man von ihnen hält). Es war Metal-Rap-Dance, wobei so richtig Metal wars nicht und Rap auch nicht, es war laut und nervig. Der anwesenden Jugend schien es jedenfalls zu gefallen und die schien auch alles zu kennen, denn sie sangen fleißig mit.
Als sie (endlich) fertig waren, verlief der Übergang zu Bonfire fast fließend, da diese das gleiche Schlagzeug (mit ein paar kleinen Umbauten) und die gleichen Microständer benutzten.
In der Zwischenzeit heizte der Moderator dem Publikum wieder ein, bis es dann weiterging.
Ich dachte, nach Nutella, äh, Nuteki, wechselt das Publikum und die Kinder gehen heim, aber nein, es blieb alles da.
Obwohl ich ja überhaupt nix kannte und kenne von Bonfire, machte dieses spontane Konzert, dazu noch kostenlos, richtig Spaß. Auch wenn es nur ein kurzes werden sollte, denn für 21.30h stand schon der nächste und letzte Programmpunkt auf der Liste. Lt. der englischen Übersetzung der Veranstaltungs-HP, habe ich aber inzw. gesehen, dass damit das Feuerwerk gemeint war, das abgeschossen wurde, während Bonfire ihren letzten Song spielten.
Das Feuerwerk war eine schöne Überraschung dieses Abends, der so so sogar nicht eingeplant, deshalb aber um so schöner war.

Die Setlist des Konzertes lt. setlist.fm:
In the Beginning (Intro)
Temple of Lies
Never Mind
Don't Touch the Light
Sword and Stone
You Make Me Feel
American Nights
Tony's Roulette
S.D.I.
Sweet Obsession
Ready 4 Reaction
Champion
Under Blue Skies
Sweet Home Alabama (Lynyrd Skynyrd cover) (w/Fireworks show)
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#2
Minsk, 15.-19.09.2018: Tag 2 (16.09.)

Kein Regen in Sicht, aber lt. Vorhersage, sollte es der kälteste Tag während meines Aufenthaltes sein.
Es war auch ziemlich kühl, als ich mich zu Fuß auf den Weg zum „Belarusian Great Patriotic War Museum“ machte (oder in lesbar: https://en.wikipedia.org/wiki/Belarusian...War_Museum). Das war immerhin ein Museum, mit dessen Inhalt man sich was vorstellen konnte, während sich mein Interesse für das ebenfalls vorhandene „Museum der Ersten Tagung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands“ doch sehr in Grenzen hielt, das ist dann schon etwas speziell (aber wsl typisch). Ich hielt mich etwa 1h auf, dann hatte ich genug Gewehre und Panzer gesehen.
Draußen an der großen, breiten Straße („Siegestraße“), stieg ich in den nächstbesten Bus, in der Hoffnung, dass er in meine gewollte Richtung fährt (tat er, 0,65 Weißrussicher Rubel, also umgerechnet 0,26€, hat die Fahrt gekostet).
Ich stieg im Bereich des Kirchenkomplex´um die Heilig-Geist-Kathedrale aus und wollte einen Blick hinein werfen. Das sollte mir an diesem Sonntagmorgen aber nicht gelingen, zu voll war sie, weil da gerade ein orthodoxer Gottesdienst stattfand. Was die gläubigen Orthodoxen ja immer ganz ernst nehmen…
Mein nächstes Ziel war das „Katzenmuseum„.
Einerseits war ich sehr skeptisch, weil ich mir so etwas wie einen Zoo darunter vorstellte und ich der Meinung bin, man muss keine lebenden Tiere ausstellen, andererseits kenne ich die Straßenkatzensituation in Georgien, Armenien und Aserbaidschan, so dass ich froh bin, dass sich hier wenigstens um ein paar gekümmert wird.
Der Eingang des „Museums“ befindet sich zwischen 2 Bars/Restaurants und sah ganz anders aus, als die Fotos, die ich im Vorfeld ergooglet hatte. Aber sowohl das Schild, als auch an die Treppenstufen geklebten Tatzen zeigten mir, dass ich richtig bin. Nach wie vor skeptisch stieg ich die Treppen bis in den 3. (oder wars der 4.?) Stock.
Das Museum entpuppte sich dann als eine Art 4-5 Zimmer Wohnung, in denen sich die geschätzten 10-14 Katzen frei bewegen und sowohl auf den Regalen, als auch auf kurz unter der Decke angebrachten Catwalks oder den Fensterbänken rumlaufen und klettern können.
Man wird gebeten, sich die Hände mit vorhandenem Desinfektionszeug zu reinigen, bevor man die Tier anfasst und darf sich für den Eintritt 1h aufhalten.
Es war ziemlich viel los, an dieser Sonntagsmittagszeit, so dass mir die Tier doch etwas leid taten, weil sie keine Ruhe hatten und ständig von jemandem, meistens Kindern (mehr oder weniger vorsichtig) angefasst wurden.
Eine (MyPKA auf dem Foto der Museums HP) kletterte vom Regal auf meine Schulter und als ich mich kurz darauf im Nebenzimmer auf einer Bank niederlaß und mich gerade ins Wlan eingeloggt hatte, kam diese und machte es sich auf meinem Rucksack bequem, den ich noch offen aufm Schoß liegen hatte. [Bild: k030.gif?w=748] [Bild: 2018-09-16-12-42-08wakofu.jpg?w=748]
Diese Mieze hatte mich auserkoren und ich hätte sie auch am liebsten mitgenommen. Das Kuschelchen ließ sich durch nix stören und schlummerte seelenruhig an mich gekuschelt vor sich hin. Ich hatte auch eine weiches Flanellwanderhemd an, das war dann doppelt gemütlich. Nach einer guten halben Stunde wollte ich aber doch mal weiter und so hob ich das Miezchen schweren Herzens zur Seite. Das war gar nicht so einfach, das liebe Tier wollte sich nämlich gar nicht von mir trennen, was mir auch sehr leid tat. Sogar bis zur Tür kam es mir dann nach, wurde dort aber von den nächsten Kindern in Beschlag genommen und war somit wieder abgelenkt. :‘-(
Bevor ich ging, warf ich noch eine kleine Spende, in das aufgestellte Sparschwein.
Da ich in der Nähe des Hotels war, legte ich dort grad noch einen Zwischenstopp ein, u.a. um die Postkarten zu schreiben, die ich an einem Souvenirstand ergattert hatte. Schön sind sie nicht, aber die einzigen, die ich bis dahin gefunden hatte. Als ich später zur Post kam, sah ich dort noch andere (die sich aber auch nicht als sooo doll heraus stellten). Naja, der gute Wille zählt.
Nachdem ich mich zur Post navigiert hatte und die Gegend dort erkundet hatte (das Focaultsche Pendel das sich dort lt. maps.me in einem Gebäude in der Nähe befand, war kaum der Rede wert, ich sah es nur durch die Scheiben von außen), probierte ich die erste Metrofahrt. Da man dort auch mit einer contactless Kreditkarte als Fahrkarte fahren kann, musste ich mich gar nicht um eine Fahrkarte kümmern.
Ich zählte am Netzplan ab, beim wievielten Halt ich aussteigen muss, aber die Stationen werden sogar in englisch angesagt. Wobei sie sich gesprochen anders anhören als das, was ich auf dem Plan las.
Ich fuhr bis zum Platz Jakuba Kolasa und als ich dort war, wusste ich nicht mehr, was ich dort eigentlich besichtigen wollte, ich fand nix. [Bild: smilie_denk_10.gif?w=748]
Also spazierte ich nur eine Weile dort rum, entdeckte das Einkaufscenter „ZUM“ und kaufte mir dort in der Lebensmittelabteilung 2 „trockene“ Brötchen, sowie etwas zu trinken (Nabeghlavi, das leckere, weltbeste, georgische Mineralwasser ), weil so langsam etwas Hunger einsetzte.
Ich „picknickte“ vorm Geschäft in der Sonne und fuhr dann wieder eine Station mit der Metro zur Siegessäule und dem ewigen Feuer. D.h. diese beiden Punkte waren eigentlich nur positiver Nebeneffekt, denn eigentlich wollte ich zu einem Friedhof in dieser Ecke. Der war allerdings nicht so groß und nicht so interessant, so dass ich mich dort auf eine Bank setzte und den Tag schon mal in Stichworten zusammen fasste. Während ich dort saß, verzog sich langsam die Sonne, so dass es doch wieder arg frisch wurde. Als ich fertig war, zog ich daher die Jacke wieder an, die ich den ganzen Tag nur umgebunden hatte und fuhr mit der Metro zurück in Richtung Hotel.
Da dort nebenan sowas wie eine Altstadt restauriert wurde, spazierte ich auf der Suche nach einem Supermarkt noch dort durch die Gassen. Ich fand nichts, stattdessen aber ein Einkaufszentrum, wo ich mir in einem „Keksgeschäft“ noch eine Packung Kekse als Abendessen kaufte. Zu Hause esse ich so gut nix süßes, aber unterwegs ist das öfter mal der Fall.
Eingeloggt ins Wlan machte ich im Hotel dann mit Google maps noch meinen Plan für Montag und dann war der Tag auch schon relativ früh beendet.
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#3
Minsk, 15.-19.09.2018: Tag 3 (17.09.)

Als erstes spazierte ich zu einem Gefängnis, dass nur ein paar Straßen von meinem Hotel entfernt war. Die Bezeichnung „Castle“ im Namen hatte mich angelockt und ich war mir nicht so sicher, ob das was zu besichtigen ist oder nicht. Da sich an diesem Gebäudekomplex aber noch doppelte Mauern und doppelte Reihen Natodraht befanden und außerdem auch ein paar uniformierte Herren zu sehen waren, schien es noch in Betrieb zu sein. Später las ich im Reiseführer, dass es noch ein Untersuchungsgefängnis ist. Pishchalauski Castle
Auf den Postkarten, die ich verschickt hatte, war ein Riesenrad abgebildet – da wollte ich dann natürlich hin Es befindet sich im „Gorki Park“, der das nächste Ziel an diesem Tag war. Da dort keine Metrostation in der Nähe zu sein schien, blieb mir mal wieder nichts anderes übrig, als zu Fuß dorthin zu gehen. Das war bei sonnigem, aber sehr windigem Wetter recht erträglich, doch als ich dort ankam, folgte die 2. Niederlage des frühen Tages: das Rad stand still, ebenso wie alle Karussells in diesem Park. Bei der „Enterprise“ (gibt’s die noch?!) waren sogar alle Kabinen und Lampen in Folie verpackt, ob die jemals in Betrieb war? Ich spazierte noch ein wenig durch den Park und wieder zurück, bevor ich mich auf den Weg zur Oper machte. Diesesmal führte mich der Weg am Fluß Swislatsch vorbei, der hier angestaut ist und auf dem man auch Tretboot fahren kann. Zwar ist er in Beton gefasst, aber trotzdem fügt er sich schön ins Stadtbild ein.
Unterwegs zur Oper, wie auch schon zum Park, hatte ich ein paar déjà-vus, weil ich nichtsahnend da am Sonntag schon unterwegs war. Vor der Oper standen ein paar Bänke und ich setzte mich dort in die Sonne um nachzuschauen, wo die nächste Metro ist, mit der ich zur Neuen Nationalbibliothek fahren wollte. Dabei sah ich, dass sich in der Nähe eine kleine Insel im Fluß befindet „Insel der Tränen“, auf der ein Denkmal an die Toten des Afghanistankrieges (1979-1986) erinnert.
[Bild: belarus-minsk-svislach_and_traetskaye_su....jpg?w=748]
(Von Photo made by Ihar and uploaded to flickr.com – https://www.flickr.com/photos/ihar/4301390/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=734720)
Also legte ich dort noch einen Zwischenstopp ein, bevor ich wieder am Fluss entlang zur nächsten Metrostation spazierte. Nicht ohne das nächste déjà-vu zu haben, denn ich lief auf der anderen Flußseite an dem Platz vorbei, an dem am Samstag das Konzert stattfand.
Als ich aus der Metrostation Uschod ausstieg, sah ich direkt daneben ein Einkaufszentrum, in dessen Supermarkt ich mir mein Mittagessen kaufte (Pizzafladen und ein Kräuterbaguette). Nachdem ich mich mit dem Fladen gestärkt hatte, umrundete ich die Bibliothek, um zu dem Eingang zu kommen, von wo aus es auf die Aussichtsplattform im 23. Stock geht. Für 3,50 Weißr. Rubel fährt man rauf und kann im 22. auch noch ein Café und eine (kleine, unspektakuläre) Gemäldegalerie besichtigen. Auf dem Dach war es durch die hochgezogenen Glasscheiben am Rand nicht ganz so windig, wie ich befürchtet hatte, denn es war auch „ebenerdig“ noch gut windig.
    Bibliothek
Anschließend wusste ich nicht mehr was ich machen soll, denn ich war mit meinem Programm eigentlich durch. Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich nochmal zu „meinem“ Miezchen gehen soll…
Ich wollte uns aber nicht nochmal das Herz brechen, außerdem haben montags die Museen geschlossen, also machte ich das, was ich in fast jeder Stadt mal mache, wenn ich nix mehr zu tun habe: ich fuhr mit der Metro bis zur Endstation. Dort wars aber relativ unspektakulär (große, breite Straße, Hochhäuser und Einkaufszentren), so dass ich bis zur Metro in der Nähe des Hotels zurück fuhr und ne kurze Pause im Hotel einlegte.
Nach etwa einer Stunde erkundete ich die weiteren Straßen ums Hotel und mit einem nächsten déjà-vu landetet ich wieder an dem Konzertplatz, diesmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die daran vorbei führt. Dort befindet sich ein schickes Einkaufszentrum, zu dem ich ohnehin noch wollte. Also machte ich das grad und landete dort noch auf der Aussichtsterasse, wo ich den Plan für Dienstag schmiedete. Danach versorgte ich mich noch dort im Supermarkt und stellte fest, dass ich mich ja in der Nähe der Metrostation Niamhia befinde, wo ich mir noch die Gedenkstelle ansehen wollte, die an die 54 Toten einer Massenpanik erinnern, die dort 1999 nach dem Besuch eines Konzertes ums Leben kamen.
Um die letzten warmen Sonnenstrahlen auszunutzen und weils noch zu früh war, um zum Hotel zurück zu gehen, setzte ich mich noch in dem Park hinter dem Altstadt Rathaus auf eine Bank und lauschte dort den Glocken der umliegenden Kirchen, während ich noch ein wenig las und später der Ablauf des Tages notierte. Dann schaute ich noch ein wenig dem Treiben zu, bevors mir zu kühl wurde und ich gemütlich zum Hotel aufbrach.
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#4
Minsk, 15.-19.09.2018: Tag 4 (18.09.) und Rückreise (19.09.)

Heute begann der Tag „jwd“ – am Fahnenmast. Jedes osteuropäisch-russisch-vorderasiatische Land, das was auf sich hält, hat einen Fahnenmast. Wobei der in Minsk mit 70m Höhe ziemlich klein ist.
Da die Straße dorthin nur geradeaus geht, sollte das eigentlich mitm Bus klappen. Biegt er ab, kann man ja immer noch aussteigen und mit einem anderen weiter fahren. Es hat funktioniert, wobei ich aber eher zufällig an der richtigen Station ausgestiegen bin. Auf dem restlichen Weg bis zum Mast kam ich an einigen, schon an den Einfahrten bewachten Regierungsgebäuden vorbei. Am Fahnenplatz kam mir ein Soldat entgegen, den ich dann doch vorsichtshalber fragte, ob ich Platz und Mast fotografieren darf. Ich durfte.
Danach fuhr ich mit dem Bus wieder zurück bis zur Metrostation „Nimhia“, weil ich als nächstes zum ältesten Friedhofs Minsk fahren wollte: der Friedhof „Kalvaria“.
Der entpuppte sich als ziemlich verwunschenes und zugewachsenes Gelände, mit einem ganz eigenen Charme.
Als nächstes stattete ich dem Traktorenwerk, bzw. der umliegenden Siedlung einen Besuch ab. Die Gebäude dieser Siedlung wurden lt. Reiseführer von dt. Kriegsgefangenen gebaut. An der Metrostation gab es eine kleine Parkanlage und da ich heute nicht mehr so wahnsinnig viel zu tun hatte, setzte ich mich dort noch auf eine Bank und blätterte noch etwas im Reiseführer bzw. beobachtete mal wieder das Treiben ringsherum.
Da mir die beiden Postkarten, die ich verschickt hatte, nicht gefallen haben, ich aber erst beim Kauf der Briefmarken im Postamt gesehen hatte, dass sie dort auch Ansichtskarten verkaufen, fuhr ich nochmal dorthin um sie mir anzusehen. Das gelbe vom Ei waren sie zwar auch nicht, aber da ich ohnehin noch eine Karte vergessen hatte, schickte ich noch eine 2. Runde Karten ab. Mal schauen, wann sie ankommen. Und ob überhaupt.
Das einzige und letzte was ich jetzt für diesen Tag noch auf meiner Liste hatte, war das Holocaustdenkmal „Jama„, das auf dem Gelände des ehem. Ghettos steht.
Als ich von dort wieder an die Metrostation zurück wollte von der ich gekommen war, stelle ich auf der Karte fest, dass ich mich ganz in der Nähe der Galleria Minsk befinde. Das war Anlass, doch nicht zur Metro zurück zu gehen, sondern die Galerie anzusteuern. Dort konnte ich grad die Toilette aufsuchen und mir noch was zu trinken kaufen, außerdem wollte ich das Fastfood Restaurant „Kartoffel“ dort ausprobieren, welches ich am Tag davor gesehen hatte. Richtig hungrig war ich zwar jetzt um ~ 14.30h noch nicht, aber ich hatte nichts mehr zu tun und ein bisschen „chillen“ auf der Aussichtsterrasse ist ja auch nicht schlecht. Die Folienkartoffel-Bestellung verlief mit Händen und Füßen, weil englisch bei den Jungs und Mädels hinter der Theke nur wenig bis gar nicht vorhanden war.
Von der Terrasse aus sah ich noch eine zeitlang dem Betrieb unten auf der Straße zu, bevor ich zu dem Entschluss kam: ich muss nochmal zu „meiner“ Mietze.
Vorher kaufte ich noch im Supermarkt ein und brachte die Ware, sowie meine Jacke, die ich den ganzen Tag unnötig mit mir herum geschleppt hatte, zum Hotel.
Ich machte noch einen Abstecher zum Oktoberplatz wo der „Palast der Republik„ und der „Kulturpalast der Gewerkschaftern“ stehen, bevor ich zum Katzenmuseum ging, welches sich in unmittelbarer Nähe befindet.
Als ich heute kam, war ich der einzige Gast, später kamen aber noch ein paar vereinzelte. Die meisten Katzen schliefen, so auch „meine“, die ich nach etwas suchen auf dem Regal fand. Irgendwann stand sie zwar mal auf, auch, weil eine andere Katze einfach über sie hinweg latschte, aber sie schlief dann auch im sitzen weiter. Ich konnte es nicht lassen, sie trotzdem ausgiebig zu streicheln, was sie sich aber gefallen ließ.
Diesmal blieb ich nur etwa eine halbe Stunde, dann genoß ich noch die letzten Sonnenstrahlen, während ich durch die bisher noch nicht erkundeten Gassen der „neuen“ Altstadt spazierte.
Sightseeingtechnisch war mein Aufenthalt in Minsk somit abgeschlossen.
Fazit: es war dann doch gut, dass ich nur 5 Tage da war, denn ich hätte nicht gewusst, was ich noch hätte besichtigen sollen. Es gäbe zwar noch ein paar Museen, aber keins davon hätte mich unbedingt gereizt.
Es war alles in allem zwar sehenswert, aber der „wow-Effekt“ blieb doch aus.
Dass die Straßen- und Häuserbezeichnungen alle nur russisch waren und ich deshalb nie wusste, welcher Prospekt oder Platz das nun ist, hat mich nicht gestört, ganz im Gegenteil.
Ich kann die Stadt auch nicht so außergewöhnlich im Sinne von „von einem (für Deutsche) anderen Stern“ beschreiben. Es war dort genau so wenig/viel farbenfroh, wie sonstwo auch, die Leute waren genauso freundlich/unfreundlich, wie einem das auch in München oder Wien passieren kann und man trug (meistens) auch die selben Klamotten, wie hierzulande. Wobei ich mich angesichts dessen, was ich in GUM, ZUM oder dem Kaufhaus „Na Nemige“ gesehen habe, frage, wo die Leute das kaufen. Insbesondere die Jugendlichen, die anders, als es dieser komische Stern-Artikel darstellt, die gleichen Markensneaker tragen, wie ihre westlichen Altersgenossen. Nur die Sache mit dem sich leisten können, frage ich mich auch jedesmal in solchen Ländern. Denn ein Paar New Balance Schuhe für 315 BYN (ca. 128€) wäre auch mir zu teuer.

Hier noch ein paar Links mit Reise-Infos:
Lufthansa Reiseführer Minsk
Visit Minsk
Beltourbelarus Blog
Offizielle Belarus Seite


Und dann war da ja noch die Rückreise…
Es hätte so schön sein können: in Minsk in den Flieger rein, in Frankfurt wieder raus, fertig. Aber nein, der Direktflug wurde ja annulliert.
Ich hatte mit dem Taxifahrer, der mich am Samstag abgeholt hat ausgemacht, dass er mich am Mittwoch um 9:45h wieder abholt und zum Flughafen bringt (im Nachhinein würde ich den Transfer selbst organisieren oder mit dem Bus fahren, denn 25€/Strecke dürfte zu unterbieten sein, aber bei der Hinfahrt fand ichs einfacher und bei der Rückfahrt bequemer…). Er war sogar äußerst pünktlich und um 9:35h schon da, so dass wir dadurch auch ein paar Minuten früher am Flughafen waren (viel zu früh wie er meinte, aber mir war das nur recht, ich mag das so). Die Fahrt dauert ca. 40min und somit waren wir um kurz nach 10h dort – die Schalter öffneten allerdings erst um 11:30h. Als das alles erledigt war, ging ich direkt zum Abflugbereich, wo ich versuchte, meine restlichen 20 BYN zu verprassen, was mir nicht gelang (es gab einfach nirgendwo etwas, dass ich unbedingt kaufen musste). Negativ zu erwähnen sei noch, dass auf den Toiletten am Abfluggate das Wasser abgestellt war. Ob das nur temporär war oder dauerhaft und ob das an anderen Gates auch so war, weiß ich nicht.
Da die Maschine von Wien kommend schon Verspätung hatte, verzögerte sich leider auch der Abflug zurück, was für mich aufgrund der kurzen Umstiegszeit in Wien (40min) sehr unvorteilhaft war. Die Stewardess sagte beim einsteigen auch durch, dass die Passagiere möglichst zügig die Plätze einnehmen sollen, damit die Umstiege in Wien noch gewährleistet seien.
Und vorm Landeanflug ging sie mit einer Liste durch, um den betroffenen Passagieren mitzuteilen, was noch klappen könnte und was nicht. Frankfurt war negativ. Na super.
Da ich in der 4. Reihe saß, gehörte ich zu den ersten, die das Flugzeug verließen und sofort ging es im Eilschritt zur nächsten Anzeigetafel, wo der Frankfurt-Flug mit ein paar Minuten Verspätung aufgeführt war, was auch mein vorheriger Nebenmann zur Kenntniss nahm, der ebenfalls um seinen Flug nach Düsseldorf zittern musste.
Leider muss man in Wien auch bei einem Umstieg nochmals durch die Sicherheitskontrolle und daran ist es dann wsl gescheitert:
1. brauchten die Passagiere vor mir schon ziemlich lange und 2. hatte ich ein un-eingeschweißtes Fläschen Cola in der Tasche, welches ich im Duty free ins Minsk gekauft hatte. Das gefiel dem Kontrolleur natürlich gar nicht (ich kannte das Prozedere schon vom Rückflug aus Jerevan), aber da ich protestiert hatte und auch die Quittung vorlegen konnte, durfte es durch, wurde aber von seiner Kollegin nochmal gewogen, auf Sprengstoff getestet und in eine Sackerl eingeschweist. Insbesondere das einschweißen dauerte eine gefühlte Ewigkeit und anschließend hieß es rennen. Was mit Rucksack, Umhängetasche und einer Hose ohne Gürtel gar nicht so einfach ist.
Kurz vorm entsprechendem Gate (dem letzten!) traf ich auf einen weiteren Passagier und als wir um die Ecke kamen, stand dort noch einer – allerdings vorm geschlossenen Schalter. Lt. dem dort noch anwesenden Austria Mitarbeiter, der uns schon erwartet hat, haben wir die Maschine um keine 5min verpasst. Ich habe es ja geahnt.
Er brachte uns dann zum Service Schalter, wo mir die Damen einen Platz in der LH Maschine um 18:10h zuwiesen und ich noch einen Gutschein i. H. v. 6€ bekam, einzulösen bei Jamies Deli. Wow, dafür kann man sich am Flughafen ja richtig den Bauch voll hauen. *Ironiemodus aus*
Der verpasste Flug und die verlängerte Wartezeit war das eine, aber ich musste ja von Frankfurt noch nach Koblenz kommen. Zum Glück standen bei der geplanten Ankunftszeit aber noch 3 Verbindungen zur Auswahl. Das könnte also klappen.
Wenn da nicht noch die Fledermäuse gewesen wären…
… die zum Zeitpunkt des geplanten Starts über der Startbahn flogen und sich auch nicht mit Pyrotechnik haben vertreiben lassen. Was am Ende eine erneute Verzögerung von 30min ergab.
Als der Flieger dann endlich in der Luft war, verflief aber alles reibungslos (außer, dass ich hungern musste, weil Salamibrote verteilt wurden, wovon ich als Nichtfleischesser nichts habe) und auch die Gepäckausgabe ging zügig von statten. Mein Koffer war einer der ersten und damit rannte ich dann zum Regionalbahnhof, wo eine knappe Stunde später eine S-Bahn nach Mainz abfuhr.
Allerdings wurden in der Bahn-App schon Verzögerungen angezeigt und die Umstiegszeit in Mainz schrumpfte dadurch von 8 auf letztendlich 1 Minute. Also hieß es mal wieder rennen, diesmal mitsamt nem 18kg schweren Koffer eine Treppe hoch und schräg gegenüber wieder runter und als sich kurz bevor ich unten war die Türen des Zuges schlossen, sah ich mich schon wieder auf den nächsten warten. Aber ich hatte Glück, sie schlossen sich einfach nur so und als ich dann drin war kam die Durchsage, dass er aufgrund von Anschlussaufnahme wenige Minuten später abfährt.
Das größte Abenteuer an diesem Trip war also die Rückreise.
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#5
Noch ein paar Impressionen:
   
   
   
   
   
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#6
Impressionen Teil 2:
   
   
   
   
   
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#7
Hi,

danke für Deinen kurzweiligen Reisebericht, insbesondere auch für die Fotos. Minsk sieht genauso sauber und ordentlich aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

Demnach bist Du im Nachhinein auch wirklich nicht enttäuscht, dass Dein Aufenthalt dort nicht länger war. Riesige touristische Attraktionen sind in Belarus wohl eher wenige zu finden.

Zu Deiner Überlegung, wo die jungen Leute ihre Markenschuhe usw. kaufen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in den Randbezirken der Stadt recht große Märkte gibt, auf denen Du jede Menge Plagiate erstehen kannst, die sich so gut wie nicht von den Originalen unterscheiden, aber nur einen Bruchteil kosten. In der Ukraine kaufen wir regelmäßig 'original'-Adidas Sportklamotten für nen Appel und ein Ei. Im Gebrauchswert unterscheiden die sich nicht von den teuren echten Klamotten, kommen wahrscheinlich sogar aus derselben Fabrik.
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#8
An die Plagiate hab ich gar nicht gedacht. Stimmt, das kann natürlich gut sein.
Wobei es aber nicht nur die Klamotten sind, sondern auch Smartphones. Grob geschätzt ist jedes 2. Handy das man sieht (und man sieht viele), ein iPhone (wie auch schon in Geo/Armen./Aserb.), aber wenn man die dann im Laden sieht, unterscheiden sich die Preise nur geringfügig von denen bei uns.

Angesichts dieses Diagramms finde ich das noch bemerkenswerter: BNE pro Kopf
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#9
Glaub keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast Winken. In der Regel sollte auch in BY nur ein kleiner Teil des tatsächlichen Einkommens offiziell gezahlt werden, um Steuern zu sparen. Die inoffiziellen Gehälter sind daher oft höher als in solchen Statistiken abzulesen. Außerdem haben Smartphones dort einen noch höheren Wert als Statussymbol als im Westen und viele sind bereit, einen großen Teil ihres Geldes hierfür zu opfern. Viele Dinge des alltäglichen Lebens sind ja dann auch erschwinglicher, als z.B. in Deutschland (z.B. Öffis, Kneipen) und man lebt im Allgemeinen recht bescheiden (z.B. hinsichtlich Wohnung, ohne Auto, ohne Auslandsreisen usw.).
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#10
Danke für Deinen ausführlichen Reisebericht, Tag 1 hätte mich sicher auch begeistert.  Sehr glcklich
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