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Reisebericht Athen, 28.02.-04.03.2019
#1
28.02. Anreisetag

Da ich bei den Ryanair-Flügen am Flughafen Hahn nicht mehr fündig wurde, musste ich auf andere Ryanair-Abflughafen „in der Nähe“ ausweichen.
Das wäre zum einen Köln/Bonn, was ich aufgrund des Abflugtages – Karnevaldonnerstag – und des Rückflugtages – Rosenmontag – in dieser Jahreszeit aber vermeiden wollte und zum anderen Frankfurt/Main.
Nun ist es zwar schön, dass Ryanair nicht mehr nur die abgelegenen kleinen Flughäfen ansteuert, hat im Falle Frankfurt/Main aber den Nachteil, dass ich da a) länger anreisen muss und b) auch die Parkgebühren teurer sind, als am Hahn.
Um zumindest letzteres in Grenzen zu halten, googelte ich mal, ob es Parkmöglichkeiten außerhalb des Flughafens mit Shuttlemöglichkeit gibt, so wie am Hahn auch.
Ich wurde fündig und entschied mich für das Parkhaus „Platzhirsch“ in Kelsterbach, wo ich mein Auto für 5 Tage für 35,10€ abstellen konnte. Den Preis fand ich akzeptabel.
Ich fuhr also am Donnerstag nach Kelsterbach, stellte mein Auto dort ab (wobei ich das Gefühl hatte, das Parkhaus geht „falsch rum“) und wurde kurz darauf mit dem Shuttle zum Flughafen auf P29 gebracht.
Ich notierte mir mal vorsichtshalber, wo sich dieser Parkplatz befindet, denn ich befürchtete, dass ich den bei der Rückkehr nicht mehr so schnell finden würde…
Da ich mal wieder viel zu früh dran war, musste ich bis zum Abflug noch gut 4h Zeit totschlagen, was mir wieder erstaunlich gut gelang.
Beim Boarding stellte ich dann einmal mehr fest, dass der Vorteil des Priority Boardings spätestens dann perdu ist, wenn man zwar als erstes in den Boardingbereich darf, dann aber im Flugzeugzubringerbus sitzt und warten muss, bis der Bus mit weiteren Fluggästen aufgefüllt ist. Und da man auch zuerst im Bus sitzt, kommt man natürlich auch als letztes raus.
Für den Flug hatte ich mir ein paar mp3-Interviews und Podcasts aufs Handy gezogen und ich musste feststellen, dass bei diesem anhören die Zeit schneller verging, als bei reiner Musik, weil man einer durchgehenden Unterhaltung folgt und nicht nur berieselt wird. Solange man dabei nicht einschläft, ist das wunderbar…
Der Flug verging wie im solchen und landete ein paar Minuten früher als geplant, was mir nur recht sein sollte.
Nach der üblichen lästigen Wartezeit im Flieger, kam ich dann ziemlich zügig voran und es war irgendwie ungewohnt, nirgends einen Pass/Ausweis vorzeigen zu müssen.
Um in die Athener Innenstadt zu kommen, gibt es 2 Möglichkeiten: Bus oder Metro.
Ich hatte Bus vor, weil ich ein 5 Tagesticket für 22€ im Kopf hatte, welches auch 2 Busfahrten vom/zum Flughafen beinhaltet.
Die Ticketautomaten, die ich online gesehen hatte, fand ich natürlich nicht, also begab ich mich in den Außenbereich, um die Bushaltestelle zu suchen.
Dort war auch ein Tickethäuschen und ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte, denn es war nur ein 3-Tagesticket mit Flughafenbus.
Das reichte mir natürlich nicht aus, da ich mich ja 3 + 2 Transfertage innerhalb Athens bewegen wollte und der 1. Transfertag der erste der 5 Tage war.[color=var(--color-neutral-600)] Also kaufte ich das Ticket (6€) für den Bus und das 3–Tage-Öffis-Ticket (9€) getrennt voneinander.
[/color]
Die Busfahrt war sehr unbequem, da er am Flughafen schon sehr gut gefüllt war und außerdem hielt er unterwegs noch an einigen Stationen, an denen weitere Fahrgäste einstiegen. Es ist also kein reiner Zubringerbus.
Meine Endstation war am „Syntagma-Platz“, von wo aus es nur ein paar Minuten bis zu meinem Hotel waren.
Ursprünglich hatte ich vor, evtl. mit dem Taxi dorthin zu fahren, aber als ich sah, dass ich nicht alleine auf Athens Straßen unterwegs bin, zog ich den Fußweg vor.
Maps.me tat mal wieder einen guten Dienst und so kam ich fast auf Anhieb am Hotel an. Nur an der Bushaltestelle musste ich einmal die Straße hoch und runter laufen, bis sich der Navigationspfeil in die richtige Richtung bewegte.
Das Hotel („Akropolis House Hotel“) hatte ich wie immer über booking.com gebucht und es war das erste Mal, dass ich nur ein Hotel zur Auswahl gebucht hatte und tatsächlich bis zum letzten Tag dabei blieb.
Leider rief mich das Hotel 2 Tage vor meiner Anreise an (ich ignorierte den Anruf aber und fragte per Mail zurück, da ich nicht auf Englisch telefonieren kann) und informierte mich, dass sie mich von meinem gebuchten Doppelzimmer auf ein kleines Einzelzimmer umgebucht hätte, es würde dafür auch nur 132€ kosten !!!!!!!!!!!!!!! (die Anzahl der Ausrufezeichen entspricht in etwa denen in der Mail).
Jo, es kam mir nicht drauf an, ob ich 163€ für das DZ bezahle, der Preis war mir egal und auch ok, es ging mir drum, Platz zu haben. Sowohl im Zimmer, als auch im Bett, denn ich finde diese schmalen 90cm Betten furchtbar!
Am gleichen Abend schrieb mir auch noch meine Mutter eine WhatsApp Nachricht, ich solle warme Klamotten mitnehmen, in Griechenland läge Schnee!
Das hat mich dann noch mehr irritiert, als das kleinere Zimmer, denn Schnee hatte ich so gar nicht aufm Plan. Meine Wetter-App zeigte für die kommenden Tage relativ brauchbares Wetter mit Sonne, so um die 14-16°C rum.
Also schrieb ich dem Hotel, dass es mir ja schon lieber gewesen wäre, das DZ, das ich extra ausgewählt hatte, zu behalten und wie denn das Wetter sei, ich hätte gehört, es gäbe Schnee und Sturm.
Die Antwort kam innerhalb weniger Minuten, man entschuldigte sich für die Umbuchung und versprach, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und das Wetter sei in den letzten beiden Tagen wirklich sehr schlecht gewesen, Schnee hätte es aber in Athen selbst keinen gegeben, aber es wäre schon wieder besser geworden und für die kommenden Tage seien sonnige 12-17°C gemeldet.
Das klang wieder besser, auch wenn es nicht meine Wohlfühltemperaturen sind. Besser wie Schnee aber auf jeden Fall.
Also von Bushaltestelle zum Hotel warens etwa 5min und an der Rezeption wurde ich schon freundlich empfangen und mir wurde auch gleich im Stadtplan gezeigt, wie der Weg zum  Akropolismuseum sei. Danach hatte ich zwar gar nicht gefragt, aber man kennt wohl seine Pappenheimer, wo diese Touris immer als erstes hin wollen.
Der Aufgang zu meinem Zimmer (Nr. 102) befand sich direkt neben der Rezeption, wobei mein erster Gedanke war, oh je, dann höre ich die ganze Zeit, wenn da jemand ankommt oder abreist.
Das war dann allerdings nicht der Fall, stattdessen hörte es sich bei der Holztreppe die direkt vor meiner Zimmertür lang ging immer an, als sei eine Horde Elefanten unterwegs , wenn da jemand hoch und runter ging. [Bild: smiley_emoticons_el_b.gif?w=748]
Das Zimmer an sich war…. klein und eng und niedrig. Bedrückend war das im ersten Moment schon. Dazu kam, dass es kein Fenster zur Außenseite hin hatte, sondern dass sich vorm Fenster ein weiterer, innen liegender Treppenaufgang befand, der aber scheinbar nicht genutzt wurde und als Abstellbereich verwendet wurde.
Das Bad(chen) war ebenfalls mini, direkt hinter der Tür befand sich die Toilette und direkt daneben war der Duschbereich, so „breit“ wie das Bad (also max. 1m) und nicht ganz so tief (vllt 70cm), die Gesamtfläche des Bades betrug also etwa ca. 1,50 x ca. 1,00m. Ein kleines Waschbecken hing im Zimmer, beim Zähneputzen stieß man sich dort aber immer die Stirn an der Ablage, die darüber angebracht war. Weshalb diese auch schräg war, weil sich anscheinend schon einige Köpfe dort gestoßen hatten…
Zum Glück bin ich nicht so anspruchsvoll, daher redete ich mir ein, dass es für 4 Nächte ok sei, immerhin war es sauber.
Ich schlief auch ziemlich gut in der ersten Nacht, was evtl. auch noch an der Reisetablette gelegen haben mag, die ich, um müde zu werden und die Zeit besser verschlafen zu können, immer vor einem Flug einnehme.


Edit sagt: ich habe keine Ahnung, wo der "[colour...] Text" da mittendrin her kommt. Der Text ist im Editor auch nicht zu sehen, so dass man was löschen könnte. Also einfach ignorieren. Winken
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Danke von: oecher


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Reisebericht Athen, 28.02.-04.03.2019 - von Gazza - 09.03.2019, 15:35

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